R110541

Diamantring mit Ausnahme-Solitaire.

Absolutes Unikat.

Rotgold 750 und Gelbgold 900.

Diamant-Brillant, 4,00 ct, champagnerfarben, pique.

Zwei Diamant-Brillanten im Princess-Schliff à 0,08 ct. sowie 16 Rohdiamant-Kuben.

Breite der Schiene 8 mm, Ringkopfdurchmesser 11 mm, Gesamtgewicht 17,4 g, Ringmaß 57.

Die große Faszination dieses Ringes beruht ohne Frage auf dem ganz besonderen Solitaire-Diamanten dieses Ringes: Er ist für einen Diamanten außergewöhnlich groß (zum Vergleich: bei einem klassischen "Verlobungsring" gilt bereits der Ein-karäter als Referenz).

Zudem hat er sehr erstrebenswerte Eigenschaften, die sich jedoch der Kategorisierung durch gängige "Diamanttabellen" entziehen. Dadurch wird er, in Unterscheidung zu "lupenreinen" und "reinweißen" marktgängigen Steinen wirklich einzigartig und bleibt obendrein preislich noch einigermaßen erschwinglich (sonst würde sich sein Wert im Bereich eines gar nicht so kleinen Einfamilienhauses bewegen).

Abweichend vom üblichen sog. "Idealschliff" hat der vorliegende Stein im Verhältnis zu seinem Gewicht einen etwas größeren Tafeldurchmesser und eine geringere Höhe. Das hat zur Folge, dass der Ringkopf "weniger hoch baut", wodurch der Ring insgesamt eleganter wird, aber - für einen "Vier-Karäter" - noch mal ein wenig größer wirkt.

Des weiteren wird sein ganz zarter Champagner-Farbton geradezu ideal von einer sehr gleichmäßig verteilten, inneren leichten Mattierung aufgenommen. Gröbere Einschlüsse oder Pigmentierungen sind dagegen mit bloßem Auge nicht wahrzunehmen. Dadurch verliert das ansonsten bei großen Brillanten leicht aufdringliche Glitzern seine "Schärfe" - man könnte auch sagen, seinen Trend ins "Kitschige". Der Ring wirkt so trotz seiner Größe nicht protzig, sondern ein klein wenig "gedeckt" oder "dezent", zugleich aber deutlich "selbstbewusst". Obendrein kann man bei einem derartigen Stein, auch ohne gemmologisches Gutachten, absolut sicher sein, dass es sich um ein Naturprodukt handelt und nicht um einen der mittlerweile auch in dieser Größe möglichen, weitgehend naturidentischen synthetischen Steine ("lab-grown").

Diese eben skizzierten Charaktereigenschaften des vorliegenden Brillanten werden durch einen der besten mir bekannten Goldschmiede wiederum optimal aufgegriffen. Der sorgfältig ausgewählte Rotgold-Farbton und das "Scratching" der Metalloberfläche korrespondiert perfekt mit dem Farbton und der Farbstruktur des großen Brillanten, ebenso, in leichtem Kontrast dazu, die Rohdiamanten und die kleinen "reinweißen" Princess-cut-Brillanten.

Design und Herstellung: C. Streit.

16500 Euro