Persönliche Motivation

Lange Zeit habe ich die Erinnerung daran vergessen, dass ich mich schon als Kind zu dem Glitzer und dem Funkeln von Juwelen in den Schaufenstern hingezogen fühlte.

Dann muss wohl immer wieder etwas passiert sein, das mich lernen ließ, diese Neigung doch lieber für mich zu behalten. Wahrscheinlich haben die mir nahestehenden Menschen ähnlich reagiert, wie in dem klassischen Erziehungs-Spruch: "Ein Junge spielt doch nicht mit Puppen".

Viel Liebe zum Schmuck läßt sich "sublimieren" (wie die Psychologie sagt), indem Mann eine geneigte Freundin findet, die sich über Schmuck redlich freut. Dem anderen – der Freundin – etwas schenken, das Mann sich selbst zu besitzen nicht traut.

Für sich selbst aber Schmuck zu erwerben, selbstbewusst als Mann einen Ring zu tragen – einfach nur so, weil er schön ist, weil er erfreut – dazu waren noch manche persönlichen Befreiungsschritte nötig ...

Heute ist für mich das Tragen eines inspirierenden Ringes ein Symbol für Selbstbehauptung, manchmal auch für Trotz. Oder Liebe zu mir selbst. Oder Lebensfreude. Oder ...